Monat: Dezember 2015

Pünktlich nach der Christmette…

  
… wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest! 🙂

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Hl. Thomas (Apostel)

Patron für gute Heirat
Andrea del Verrocchio: Der zweifelnde Thomas mit Christus, Bronzestatue, 1476 - 83, an der Kirche Or San Michele in Florenz, Ökumenisches Heiligenlexikon

Andrea del Verrocchio: Der zweifelnde Thomas mit Christus, Bronzestatue, 1476 – 83, an der Kirche Or San Michele in Florenz, Ökumenisches Heiligenlexikon

 

Wir bitten Dich, o Herr: laß uns frohlocken bei der Festfeier Deines hl. Apostels Thomas, auf daß wir immerdar durch seinen Beistand ermutigt werden und mit gebührendem frommem Eifer seinem Glauben nachstreben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.*

 

* Kollekte vom Fest, Rubriken von 1960

Damit mir niemals langweilig wird…

Als bibliophiles Mädchen besitze ich mittlerweile nicht mehr nur Regale an Freizeitliteratur, sondern es hat sich in den letzten Monaten auch das ein oder andere Buch dazu gesellt, welches sich nicht in meine übliche Genre „Fantasy“, „Thriller“ oder „Endzeitromane“ (obwohl…) einordnen lässt. Längst nicht so viele das ich ein ganzes eigenes Bücherregal dazu brauche, aber dennoch (für mich) merklich…
Noch stehen diese alle etwas ungeordnet AUF statt IN einem Regal, das Platzproblem macht sich doch schon wieder bemerkbar… Es wird mal wieder Zeit zum um- und aussortieren…

Hiernoymus Jaegen
Das erste Bild zeigt vier geliehene Bücher aus der Uni-Bib von und über Hiernoymus Jaegen, der ja quasi „Blog-Patron“ ist. 🙂 Das mystische Gnadenleben hab ich bereits zu lesen
begonnen, die anderen sammeln sich im „Stapel ungelesener Bücher“… Das zweite Bild nenne ich mal „Theologen von gestern und heute“. Hier konnte ich mal bei Rebuy sehr, sehr günstig zuschlagen. Die liebe unigenita hat mir
netterweise das Buch von Prälat Imkamp Sei kein Spießer, sei
katholisch!
geliehen, welches ich auch schon gelesen habe. Andreas schenkte mir das Buch von Benedikt XVI. Jesus von Nazareth, an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön, ich bin schon fleißig am lesen! Ebenso am lesen bin ich  Der Geist der Liturgie von Joseph Ratzinger, welches mir ebenfall von unigenita geliehen wurde. 🙂
Theologen
Auch aus der Uni-Bib geliehen, weil ich einfach mal so neugierig war nachdem die Namen schon so oft fielen: Odo Casel – Die Liturgie der Mysterienfeier und Garrigou-Lagrange – Die drei Bekehrungen — Vom Titel her haben die mich so spontan am meisten angesprochen (und waren auch nicht ganz so umfangreich).
HeiligeBild drei zeigt meine ziemlich kleine Sammlung an Büchern über/von Heilige. Bisher habe ich nur die Selbstbiographie von Therese von Lisieux gelesen… Über die Feiertage werde ich noch Die innere Burg von Teresa von Avilia lesen, da auch das nur geliehen ist.
Das vierte Bild zeigt die beiden bereits fotografierten Bücher als „Begleitbuch“ zum liturgischen Jahr… Liturgisches JahrKann man das so sagen? Mal sehen ob ich dann überhaupt den 2. Band vom Parsch bekomme…

Als letztes Bild sind die für mich etwas „undefinierbaren“ Bücher… Ein bisschen was allgemeines würde ich sagen… Das erste heißt Über das christliche Menschenbild und ist von Josef Pieper… Zweiteres wurde mir mal von Tarquinius empfohlen, von Karl Adam Das Wesen des Katholizismus, fand ich teilweise etwas „langgezogen“, aber hatte schon den ein oder anderen hilfreichen Kommentar zu IMG_2067bieten. Das dritte Buch von Charles Journet Vom Geheimnis des Übels wurde mir liebenswürdigerweise von Tarquinius ausgeliehen und wird gerade akuell auch gelesen. Letztes Buch hab ich vergangen Sonntag im nahegelegenen Zisterzienser-Kloster (mal wieder!) entdeckt und mal mitgenommen – Anton Sorg Hab Vertrauen, er ruft Dich… Weiß ich auch noch nicht so ganz was da so auf mich zukommt… No risk, no fun. 😉

 

Zum Ende des Oktavtages…

Maria Knotenlöserin, St. Moritz, Augsburg

Maria Knotenlöserin (eingerahmt von den Stadtpatronen Hl. Ulrich & Hl. Afra), St. Peter am Perlach, Augsburg

Salve, Ragina,
mater misericordiae;
vita, dulcedo
et spes nostra, salve.
Ad te clamamus, exsules filii Evae.
Ad te suspiramus, gementes et flentes
in hac lacrimarum valle.
Eia ergo, advocata nostra,
illos tuos misericordes oculos ad nos converte.
Et Jesum, benedictum fructum ventris tui,
nobis post hoc exsilium ostende.
O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria.

Aus der Dogmatische Bulle Ineffabilis Deus unseres Hl. Vaters Pius IX zur Erklärung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis (8. Dezember 1854)

Darum wählte er von Anfang an und vor aller Zeit schon für seinen eingeborenen Sohn eine Mutter aus, und bestimmte, dass er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte; ihr wandte er mehr als allen anderen Geschöpfen seine besondere Liebe zu und fand an ihr allein sein höchstes Wohlgefallen. So überhäufte er sie weit mehr als alle Engel und Heiligen mit einer Fülle himmlischer Gnadengaben, die er aus der Schatzkammer seiner Gottheit nahm, begnadete sie so wunderbar, dass sie allzeit frei blieb von jeder Makel der Sünde, dass sie ganz schön und vollkommen wurde und eine solche Fülle von Reinheit und Heiligkeit besaß, dass man, außer in Gott, eine größere sich nicht denken kann und dass niemand außer Gott sie begreifen kann.

Und es war auch ganz entsprechend, dass sie stets im Glanze vollkommenster Heiligkeit strahlte, dass sie sogar frei blieb von der Makel der Erbsünde und so über die alte Schlange einen vollen Sieg errang, sie, die verehrungswürdige Mutter, der Gott Vater seinen einzigen Sohn, der aus seinem Schoße ihm wesensgleich hervorgeht und den er liebt wie sich selbst, voll und ganz anvertrauen wollte. So sollte auf Grund natürlicher Bande ein und dieselbe Person das gemeinsame Kind Gott Vaters und der Jungfrau werden. Der Sohn selber aber erwählte sich diese Mutter und der Heilige Geist wollte und bewirkte, dass der von ihr empfangen und geboren wurde, aus dem er selbst hervorgeht.[…]

Diese Unsere Worte sollen vernehmen die Uns so teuern Söhne der katholischen Kirche; sie sollen fortfahren mit stets glühenderem Eifer der Frömmigkeit, der Liebe und Hingabe die seligste Gottesgebärerin und Jungfrau Maria, die ohne Makel der Erbsünde empfangen wurde, zu verehren, anzurufen und anzuflehen; sie sollen zur süßen Mutter der Barmherzigkeit und Gnade in jeglicher Gefahr, Angst und Not ihre Zuflucht nehmen und in Zweifeln und Furcht mit allem Vertrauen sich ihr nahen. Keine Furcht und kein Zweifel braucht den zu schrecken, den sie leitet, über dem sie schwebt, dem sie gnädig ist und den sie beschützt. Zweifellos ist sie von Mutterliebe gegen uns erfüllt, sie sorgt für unser Heil und ist für das ganze Menschengeschlecht besorgt. Sie ist gesetzt vom Herrn als Königin des Himmels und der Erde, über alle Chöre der Engel erhaben und über alle Heiligen und steht zur Rechten ihres eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Wenn sie ihn mit ihren mütterlichen Bitten bestürmt, so hat sie Erfolg; sie findet, was sie von ihm zu erlangen sucht, und ihre Wünsche bleiben nicht unerfüllt.

Überbevölkerung nach der Auferstehung?

Gestern Abend war es mal wieder so weit… Eine wichtige Frage wurden in den Raum geworfen…
Das Thema des Abends war „Christi Wiederkunft und die damit verbundene Auferstehung des Fleisches“. Während ich immernoch Probleme habe mir das alles vorzustellen bzw. wohl ein paar falsche Bilder dazu im Kopf habe, fragte mein Mitbewohner plötzlich ganz trocken:

Ist die Welt denn dazu überhaupt groß genug? Die ist ja dann noch mehr überbevölkert!

Anschließend wurde mal in einer Statistik geguckt wie viele Katholiken es derzeit auf der Welt gibt: Leider keine ganz aktuellen Zahlen, aber im Jahr 2012 gab es 1,214 Milliarden* Katholiken, bei einer Weltbevölkerung von 7,089 Milliarden**. Das macht gerade einmal gut 17% der Weltbevölkerung aus… Gehen wir davon aus das 3/4 der Katholiken wirklich nach besten Wissen und Gewissen mit und nach dem Wort Gottes leben (denn 1,214 Mrd. sind es doch nur auf dem Papier…) würden alleine nach heutigem Stand 13% der Weltbevölkerung wieder auferstehen

Rechnen wir das auf die Jahrzehnte und Jahrhunderte um, früher wurden die Menschen nicht so alt, heute umso älter, nehmen wir als Mittelwert also einfach mal 55 Jahre an… Das wären gerundet 37 Generationen Katholiken bis heute.
Man muss nun wahrlich kein Mathe-Genie sein um zu sehen, dass nach der Auferstehung womöglich tatsächlich mehr Menschen auf der Erde wandeln als heutzutage auf dem Planeten leben! Und all die Menschen, die ja bereits vor dem Opfertod unseres Herrn gelebt haben, hab ich dabei gar nicht bedacht… Und die Anzahl der Menschen anderer Konfessionen, die durch die Barmherzigkeit unseres Herrn gerettet werden, deren Schätzwert aber gar nicht abzusehen ist, fehlt auch in der Gleichung.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass dieser krasse Bevölkerungsanstieg ja erst vor kurzem begann – Im Jahr 1900 lebten schließlich gerade einmal 1,6 Mrd. Menschen auf der Welt (davor eher noch weniger) – Und davon 13%, ist ja nahezu nichts… Aber selbst wenn wir nur 550 Jahre lang durchschnittlich 1 Milliarden Menschen waren (mit dem Altersdurchschnitt von 55 Jahren) und davon wiederum die 13% berechnen sind wir schon über 1 Milliarde Menschen… Und noch ist die Wiederkunft nicht passiert und noch wächst die Weltbevölkerung weiter exponentiell an – Und noch, so hoffen wir, werden mehr und mehr zur Einheit der Kirche finden. Am Ende bleibt es also vielleicht doch eine ziemlich abstrakte Vorstellung wie die Auferstehung und all das drumherum aussehen mag. 😉

(Mal ganz ohne Auferstehung – Bereits vor zwei Jahren hat der deutsche Psychothriller-Autor Sebastian Fitzek mit seinem Buch Noah die deutsche Buchblogger-Gemeinde aufgerüttelt… Seine Leitfrage bei der Buchlesung: „Wie viel ist zu viel?“
Man mag nun von diesem Überbevölkerungsgerede halten was man möchte – Fakt ist jedoch, dass unsere Erde eben nur ein bestimmtes Kontingent an Ressourcen bietet – Verteilung hin oder her. Einig sind sich alle Wissenschaftler – Eigentlich sind wir jetzt schon zu viele – Zumindest mit dem Verhalten was die Menschheit an den Tag legt.)

* http://www.kath.net/news/35581
** http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.TOTL/countries?display=graph

Es wird mal wieder Zeit für ein paar schöne Worte…

In diesem Zusammenhang gehört es auch, daß das Verbum bara im Alten Testament zwei – und nur zwei – Bedeutungen hat. Es bezeichnet einerseits den Vorgang der Schöpfung der Welt, das Scheiden der Elemente, das aus Chaos Kosmos werden läßt; es bezeichnet zum anderen den Grundvorgang der Heilsgeschichte, das heißt die Erwählung und die Scheidung von rein und unrein, als das Hervorbringen der Geschichte Gottes mit den Menschen und so die geistige Schöpfung, die Schöpfung des Bundes, ohne den der geschaffene Kosmos ein leeres Gehäuse bliebe. So stehen Schöpfung und Geschichte, Schöpfung, Geschichte und Kult in einem Wechselverhältnis: Schöpfung wartet auf den Bund, aber der Bund vollendet die Schöpfung und bewegt sich nicht neben ihr. Wenn aber der Kult – recht verstanden – die Seele des Bundes ist, dann heißt dies, daß er nicht nur den Menschen rettet, sondern die ganze Wirklichkeit in die Gemeinschaft mit Gott hineinziehen soll.

 
 

Joseph Ratzinger – Der Geist der Liturgie, Herder-Verlag, 2000, S.23

Mein erster Kalender :-)

So ein bisschen was weihnachtliches kann ich ja auch aufbieten…

Ich hab ja bis vorhin daran gezweifelt, dass er ankommt, aber er ist doch tatsächlich angekommen: Mein überhaupt allererster traditioneller Kalender! 🙂
Und so liebevoll mit persönlicher Anrede (ok… Word-Serienbriefe-Funktion sei Dank) und richtiger Unterschrift.

Wie heute schon vom lieben Tarquinius berichtet liegt dem ganzen auch noch ein Kalendarium mit Adressen und Apostolaten bei – Da hab ich gleich entdeckt das eine alte Messe, die ganz in meiner Nähe gehalten wird von einem Priester des Instituts zelebriert wird!
Außerdem hat sich noch ein weiteres schönes Goodie versteckt.;-)
Zu jedem Monat gibt es auch noch einen kleinen Spruch oder ein Zitat.

Ich freu mich so! 🙂 (Jetzt muss nur noch ein Platz gefunden werden zum Aufhängen…)

 

Den Kalender kann man hier bestellen.

So sieht man doch ein bisschen besser