Monat: April 2016

Was könnte man besseres tun…

… Als so einen schönen Morgen mit so einem schönen Thema beginnen zu lassen 🙂 

 
Das Buch, Die heilige Messe, Johannes Brinktrine (1934), (derzeit auf Seite 132, §23 Die Opferung des Brotes) gefällt mir wirklich sehr gut…bis auf ein, zwei Kleinigkeiten, die aber mehr an der Unwissenheit meinerseits liegen. Es ist wirklich interessant und ich hab schon viel neues erfahren können, auch viel außergewöhnlich neues. Ich danke sehr für den Lesetipp. 🙂

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Klick-Momente

Kennt ihr das:
Irgendein Thema beschäftigt euch gerade sehr, ihr grübelt darüber nach, lest Texte, schaut Videos, versucht Zusammenhänge zu verstehen… Aber der Groschen fällt einfach nicht so richtig, eure Gedankengänge kommen nicht bis zum Ende, ihr werdet ständig von anderen, neuen Gedanken überrannt, abgelenkt und am Ende wisst ihr genauso viel wie vorher, und seid frustriert, weil ihr es scheinbar nicht schafft euch zu fokussieren oder einfach nur mal zur Ruhe zu kommen.

Und dann kommt da dieses Ereignis, dieser Moment, das große AHA! Vielleicht erkennt ihr es anfangs gar nicht als das, vielleicht sind es irgendwelche Worte, die ihr einfach nur zufällig aufschnappt, oder ein Bild, ein Zitat, irgendetwas… Vielleicht merkt ihr zwar schon, da ist was besonderes dran, denn es geht euch nicht mehr aus dem Kopf – Vielleicht aber auch nicht.

Vor einigen Tagen kam mal wieder das neue Informationsblatt der Petrusbruderschaft bei mir an. Darin findet sich ein Artikel über die Tugend der Gelassenheit. Aus Prinzip lese ich ohnehin jeden Artikel, aber dieser interessierte mich wirklich, denn, wie ich auch beim Lesen bemerkte (und eigentlich auch vorher bereits wusste), hab ich ein großes Problem damit Gelassen zu sein/zu bleiben.
Dieser Artikel bzw. einfach das Thema des Artikels, dieses „Gelassen sein“ ging mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Es war zwar kein ständiges, permanentes daran denken, aber immer wenn es sich ergab oder aber, wenn Situationen eintraten, die man damit in Verbindung bringen kann, musste ich doch daran denken.

Gestern Abend unterhielt ich mich über das Thema Apokalypse (auch etwas was mir in letzter Zeit häufiger über den Weg läuft), dabei fiel dann folgenden Satz:

Deswegen sagte ein guter Theologe mal vor etwa fünfzig Jahren, man solle sich doch keinen Kopf wegen der ganzen Atomraketen machen – wenn Gott das Ende der Welt so gewollt hat, wo ist das Problem?

(Ich habe leider vergessen zu erfragen, welcher kluge Theologe das war…)

Und da war es dann. Einfach so. Dieser kluge Theologe hat recht. Da gab es eben kein Problem… Weder äußerlich, noch in mir. Gestern zeigte sich mir, dass dieses nachgrübeln und immer wieder drüber nachdenken über das „Gelassen sein“ am Ende tatsächlich doch etwas in mir bewirkt hat. Das es gar nicht so umsonst war und ist. Seit langer Zeit habe ich mal wieder das Gefühl alles hat seinen Sinn und vor allem – Man sollte sein Leben und all die Begleiterscheinungen mehr in Gottes Hand legen und seinem Willen vertrauen. 🙂

Der im christlichen Sinn „gelassene“ Mensch gründet seine ganze Existenz in Gott und seinem Willen. Daher bemüht er sich, die Prüfungen des Lebens nicht allzu schwer zu nehmen. Dieses tugendhafte Verhalten kann dann im besten Fall auch das „Herz“, d.h. das Gemüt und die Gefühle beruhigen und auch diese zu gelassener Stimmung führen.