Heilige

Schöner als gestern…

Limburger Dom

Limburger Dom

O God, Who taught vast numbers of the Gentiles by the preaching of the blessed Apostle Paul, grant we beseech You that, by honoring his memory, we may enjoy the benefit of his patronal intercession.

O God, Who, when giving blessed Peter, Your Apostle, the keys of the heavenly kingdom bestowed on him the power of binding and loosing, grant that by the help of his intercession we may be delivered from the bonds of our sins.*

Oration vom Tage, Rubriken 1960

Pater Pio und die kleine hl. Theresia

Neulich, naja vor ein paar Wochen, konnte ich ein Buch über Pater Pio ergattern. 

Gleich zu Beginn des Buches wird eine schöne Verbindung mit so schönen Worten beschrieben, die ich niemanden vorenthalten möchte. 

Paulus will das Evangelium nicht in Worten menschlicher Weisheit verkünden, »damit das Kreuz Christi nicht seine Kraft verliert. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit, uns aber, die gerettet werden, Gotteskraft.« (1 Kor 1,17). Diese Gotteskraft des Kreuzes soll sein Diener in eine Welt hineinstrahlen, die sich am Kreuze des Erlösers vorbeidrücken möchten, weil sie die Wirklichkeit der Süde und die Notwendigkeit von Gnade und Erlösung nicht mehr ernst nimmt. »Einfache Seelen brauchen keine komplizierten Mittel«, sagte die kleine hl. Theresia. Im Geburtsjahr Pater Pios 1887 macht sie gerade zusammen mit ihrem lieben Vater und ihrem Schwesterchen Céline jene Pilgerfahrt zu den berühmtesten italienischen Heiligtümern. In Rom wagt sie es, bei der Pilgeraudienz Leo XIII. zu bitten, sie mit 15 Jahren in den Karmel von Lisieux eintreten zu lassen. Pater Pio wird die kleine Heilige zeitlebens lieben und schätzen. Gleich ihr wird er sich Gott zum Opfer der Liebe weihen. 

Ferdinand Ritzel, Pater Pio Seine geistliche Gestalt – sein weltweites Wirken, 1970 

Aus der Post


Neben dem üblichen Informationsblatt der Petrusbruderschaft lag diesem zusätzlich noch ein kleines Heftchen über Amoris Laetitia von Weihbischof Athanasius Schneider bei. Ich bin nicht ganz sicher ob dies nur die gedruckte Variante des Kommentars aus dem Internet ist oder wirklich was neu geschriebenes… 

Außerdem kam mal wieder Post vom Kloster Engelport, welches zum Institut Christus König und Hohepriester gehört – Inklusive eines kleines Andenkbildchens mit Gebet: 

O Maria, Mutter vom guten Rat,
du Ausspenderin aller Gnaden,
du Zuflucht aller Armen!
Dein Rat kann das Schlimmste zum Guten wenden und deine erbarmende Liebe stößt keinen Sünder zurück.
Blicke auf unsere Ratlosigkeit und
erbitte für uns in Fülle die Gabe des Rates
vom göttlichen Tröstergeist.
Hab Mitleid mit unserer Hilflosigkeit
und wende alles zum Besten.
Denn du, o Mutter vom guten Rat,
hast noch keinen ohne Hilfe gelassen,
der voll Vertrauen zu dir gerufen hat.

Ich wünsche allen herrliche, unvergessliche Sommermonate und das das Vertrauen zur Muttergottes stetig wachsen möge. 🙂

Zum Tage

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.

Joh 3, 17-18

Weil der Herr das gesagt hat, mißbrauchen viele Untätige in der Größe ihrer Sünden und in ihrer übergroßen Leichtsinnigkeit die Barmherzigkeit Gottes. Sie sagen: Es gibt keine Hölle und keine Strafe; alle Sünden läßt Gott uns nach. Doch wir müssen bedenken, daß es eine zweifache Ankunft Christi gibt: jene, die schon geschehen ist, und eine, die noch kommen wird. Jene erste geschah nicht, um unsere Taten zu richten, sondern um sie nachzulassen. Die zweite jedoch wird nicht Vergebung, sondern das Gericht bringen. Von der ersten Ankunft sagt der Herr: Ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten. Denn da er milde ist, hält er nicht sogleich Gericht, sondern verleiht die Vergebung aller Sünden, zuerst durch die Taufe, dann durch die Buße. Hätte er das nicht getan, so wären wir alle verloren gegangen. Denn alle haben gesündigt und bedürfen der Gnade Gottes (Röm 3,23). Damit also keiner glaubt, er könne ungestraft sündigen, spricht er über die Strafe für den Ungläubigen: Wer glaubt, wird nicht gerichtet. [Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet.] „Wer glaubt“ sagt er, nicht „Wer theologische Fragen stellt“. Was aber, wenn er ein unreines Leben hat? Genau solche Leute nennt Paulus „ungläubig“: Sie beteuern, Gott zu kennen, durch ihr Tun aber verleugnen sie ihn (Tit 1,16). Das bedeutet: Nicht seines Glaubens wegen wird er gerichtet, sondern seiner Taten wegen muß er eine schwerere Strafe erleiden.
 
Chrysostmos (Johannes von Antiochia), 349-407, Kirchenlehrer

Thomas von Aquin, Catena Aurea

Ungeschriebenes… und ein Marienlied!

Nicht nur auf hiesigem Blog lässt sich eine gewisse Stille nicht leugnen… Viele Blogs verbreiten in den letzten Wochen eine gewisse Ruhe. Wo früher täglich, manchmal sogar mehrmals täglich Beiträge erschienen, reicht es nun einmal die Woche vorbeizuschauen.

Nach ein bisschen hin- und herüberlegen kam ich für mich zu dem Schluss, dass ich das gar nicht schlecht finde. Die Stille sagt gerade vielleicht mehr, als jedes geschriebene Wort. Welche Gründe auch jeder Schreiber haben mag im Moment weniger „zu Papier“ zu bringen – Ich bin gerade sehr dankbar dafür.

Das Leben, die täglichen Kleinigkeiten, unser ganzer Alltag ist so laut, so voll gepackt, so voll geschrieben – wie schön ist es doch dann, für jeden einzelnen, wenn man einfach mal nur für sich selbst mit Gott alleine ist? Wenn man die Zeit, die einem bleibt, auch mal in Stille verbringen kann und nicht alles kommentieren muss.

Und wenn dann hin und wieder tolle Beiträge kommen, die mit Mühe und wirklicher Bedeutung geschrieben wurden, ist das doch mehr Wert, als jeden Tag nur irgendetwas zu bekommen. 🙂

 

In der Messe heute haben wir ein ganz wunderbares Lied zur Maiandacht gesungen, welches mich sehr berührt hat und welches ich deswegen heute auch gerne mal wieder teilen möchte.

Es blüht der Blumen eine auf ewig grüner Au
wie diese blühet keine, so weit der Himmel blau
Wenn ein Betrübter weinet, getrößtet ist sein Schmerz
Wenn ihm die Blume scheinet ins leidenvolle Herz

Und wer, vom Feind verwundet, zum Tode niedersinkt
von ihrem Duft gesundet, wenn er ihn gläubig trinkt
Die Blume, die ich meine, sie ist euch wohl bekannt
die fleckenlose, reine Maria wird genannt

Maria ist’s, die süße, die Lilie auserwählt
bis ich von Herzen grüße, bis sich der Geist vermählt
Maria ist’s, die reine, die also lieblich blüht
dass in so lichtem Scheine der Rosen keine blüht

PS: Mangels eines schönes Marienaltars der kürzlich besuchten Kirchen, leider ein unbebildeter Beitrag… Ich hoffe ich entdecke mal noch einen, den es sich zu fotografieren lohnt!

Thronfest des hl. Apostels Petrus

Petrus

Hl. Petrus, St. Aposteln Köln

Paulus

Hl. Paulus, St. Aposteln Köln

Deus, qui beáto Petro Apóstolo tuo, collátis clávibus regni coeléstis, ligándi atque solvéndi pontifícium tradidísti: concéde; ut, intercessiónis eius auxílio, a peccatórum nostrórum néxibus liberémur

O Gott, Du übergabest Deinem hl. Apostel Petrus die Schlüssel des Himmelreiches und damit die Hohepriestergewalt des Bindens und Lösens; so gib, daß wir mit Hilfe seiner Fürbitte von den Fesseln unsrer Sünden befreit werden.*

Deus, qui multitúdinem géntium beáti Pauli Apóstoli prædicatióne docuísti: da nobis, quaesumus; ut, cuius commemoratiónem cólimus, eius apud te patrocínia sentiámus.

O Gott, Du hast die Heidenwelt durch die Predigt des hl. Apostels Paulus belehrt; wir bitten Dich: gib uns, die wir sein Gedächtnis begehen, die Gnade, an uns die Macht seiner Fürsprache bei Dir zu erfahren.**

*Oratio, Rubriken von 1962
**2. Oratio, Rubriken von 1962

In der Welt verfangen

Der Raum ist hell, aber die Seele genießt es nicht, weil dieses wilde Getier sie daran hindert. Es zwingt sie, die Augen zu schließen, damit sie nichts sieht außer diesen scheußlichen Wesen. So muß es wohl meines Erachtens einer Seele gehen, die zwar nicht böse lebt, aber doch so tief in den Dingen der Welt steckt, sich so vollgesogen hat mit Besitz oder Ehre oder Geschäften, daß sie, obwohl sie wirklich den Wunsch hat, sich zu sehen und ihrer eigenen Schönheit sich zu erfreuen, der Umgarnung durch so viel Hinderliches anscheinend nicht entschlüpfen kann.

Teresa von Avila, Die innere Burg, Die erste Wohnung S.33

Vor 158 Jahren…

…erschien der hl. Bernadette an der Grotte Massabielle zum ersten Mal die Muttergottes.Rosary

„In the fourth year from the dogmatic definition of the immaculate Conception of the blessed Virgin, at the bank of the river Gave near the town of Lourdes of the diocese of Tarbes in France, the Virgin herself in a bend of the rock above the grotto of Massabiele, often shewed herself to a certain girl, called in the vernacular tongue Bernadette, indeed most poor but noble and pious, to be seen. The immaculate Virgin appeared with a young and kind appearance, clothed with a white garment and white veil, and girt with a blue girdle; she adorned her bare feet with a golden rose. On the first day of the apparition, which was the eleventh of February in the one thousand eight hundred fifty-eighth year, she taught the girl the sign of the cross to be duly and piously made, and she incited her, by her example, to the recitation of the sacred rosary, turning over with her hand the chaplet, which before was hanging down from her arm: which she supplied also in the other apparitions.“

4. Lesung der Matutin, Divino Afflatu

Das alltägliche Gebet

Der lieben Theresia herzlichen Dank für die schöne Karte! 🙂

Ein jeder, der betet, wird gewiss selig sein. Ein jeder, der nicht betet, geht sicher verloren. Alle Seligen sind nur durch das Gebet in den Himmel gekommen; alle Verworfenen sind nur darum in der Hölle, weil sie nicht gebetet haben; hätten sie das Gebet geübt, so wären sie nicht verloren gegangen.

Hl. Alfons von Liguori, Die Macht des Gebetes, gesehen im Informationsblatt Februar der Priesterbruderschaft St. Petrus

— Zum 100. Beitrag ein bisschen Ermunterung zum »Mehrbeten«! Vor allem für mich selbst…