Bistum Trier

…et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam

Die öffentliche Offenbarung Gottes richtet sich an die ganze Menschheit.
Sie vollzog sich durch die Propheten, Christus und die Apostel und hat durch diese ihren Abschluß gefunden. […]
Diese öffentliche Offenbarung wird uns nach dem Willen Gottes durch die katholische Kirche zu glauben vorgestellt. Wir müssen darum Gott und der Kirche glauben, was im geschriebenen oder überlieferten Worte Gottes enthalten ist und von der Kirche […] als von Gott geoffenbart zu glauben vorgestellt wird. Denn ihr und nur ihr hat der Herr den Auftrag gegeben: „Gehet hin, lehret alle Völker!“(Mt. 28, 19)

Hieronymus Jaegen, Das mystische Gnadenleben (S.38), 1934, Jaegengesellschaft, Geschäftstelle Trier

Auf der Suche nach der Himmelsstadt (2)

Wenn man an einem Samstagmorgen um 4 Uhr aufsteht muss das schon einen sehr guten Grund haben… Am vergangenen Samstag gab es so einen: Ein  Tagesausflug in das südliche Rheinland-Pfalz/Saarland und ziemlich spontan auch noch nach Luxemburg!

In einem anderen Beitrag wird es dann einmal um den Trier Dom und die Notre-Dame Kathedrale in Luxemburg gehen, allerdings bin ich mir da noch unsicher was die Umsetzung betrifft.

Jetzt und hier gibt es aber erst einmal einen kleinen Bericht und Bilder zur Liebfrauenkirche in Trier. 🙂
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Gedankenpalast

Als mir gestern die vorangeganene Textstelle unerwartet begegnete hat sich in mir der Gedanke manifestiert, dass man so etwas doch teilen muss. Das man es mitteilen muss, raus in die Welt tragen muss, und es sich nicht in einem Buch in einer Kirche verstecken sollte.
Schon länger spielte ich immer mal wieder mit den Gedanken von mir neuentdecktes festzuhalten – Damit es auch nicht wieder in Vergessenheit gerät. Gestern fiel dann der Entschluss es endlich einmal in die Tat umzusetzen. 🙂

Hieronymus Jaegen, mir bis dato unbekannt, vermittelte mir mit seinen Worten ein plötzliches Glücksgefühl, mit dem ich anschließend auch die Messe (trotz einiger Ärgernissen) gut gelaunt und freudig verlassen konnte.
Immer mal wieder stelle ich mir die Frage welchen Sinn dies und jenes im Leben macht, welchen Sinn denn das eigene Leben im Großen und Ganzen hat. Nicht immer sind diese Gedanken negativer Natur, sondern reiner Neugier oder vorangeganger Gedanken entsprungen. Die Sinn-Frage, welche in der Schule plagiativ und unbedacht aufgearbeitet und behandelt wird, bei der ich jedoch schon damals keine befriedigende Antwort erhalten habe. Sätze wie „Lebe Deine Träume“ oder „Vergeude die Zeit nicht, tu was Dir gefällt“ klingen ja wunderbar, mögen in einem gewissen Umfang ja zutreffen, aber das große Ganze hat mir damals da schon gefehlt. Es fehlt der vorgegebene Rahmen, in dem sich doch alles irgendwie bewegen muss, das große Ziel, auf das man hinarbeiten sollte. Es fehlt das von außen kommende.
Und genau da setzen die Worte von Herr Jaegen an. Er gibt die Worte unseres Herrn Jesus Christus wieder, der genau sagt wie wir unsere Prioritäten setzen sollen. Der deutlich macht wie unser Leben aussehen sollte – Und der uns genau dabei helfen möchte, indem er in und durch uns wirkt. Und dadurch, dass er das tut, können wir überhaupt erst diesen Standpunkt einnehmen, diesen Sinn sehen und annehmen. Und wie viel mehr erfreuen mich diese Worte, als irgendwelche Hippie-Sprüche, die nur dazu da sind dem Menschen selbst zu dienen!

Inspiration des Tages

Jesus spricht:

Stelle dich auf den Standpunkt,
dass du aus keinem anderen Grund mehr
auf dieser Erde bist,
als um mit mir das Leben zu leben,
das ich mit dem Vater
und dem Heiligen Geist
in dir leben will.

Hieronymus Jaegen

Wenn man plötzlich das Gefühl hat Gott möchte einen etwas mitteilen, er lenkt die Aufmerksamkeit auf Etwas ganz bestimmtes – Dann ist es das Wert sich damit zu beschäftigen.