Inspiration

Erbauliches aus der Bibel

Dieselbe Stelle in verschiedenen Übersetzungen….

Erschienen ist ja die Gnade Gottes als Heil für alle Menschen. Sie leitet uns an, daß wir uns lossagen von der Gottlosigkeit und von den weltlichen Lüsten und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben im Warten auf die selige Hoffnung und das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus. Er gab sich für uns hin, um uns loszukaufen von aller Ungerechtigkeit und für sich ein reines Volk zu bereiten, das ihm zu eigen ist und eifrig im Wirken des Guten. So rede und mahne und weise zurecht mit aller Entschiedenheit. Niemand soll gering von Dir denken.

Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken. Das sage und ermahne und weise zurecht mit ganzem Ernst. Niemand soll dich verachten.

Tit 2:11-15

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Die Liebe im Leben

Reminíscere miseratiónum tuarum, Dómine,
et misericórdiæ tuæ, quæ a saeculo sunt:
ne umquam dominéntur nobis inimíci nostri:
líbera nos, Deus Israël,ex ómnibus angústiis nostris.

Introitus

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Abtei Marienstatt, Streithausen

Da ich neulich so viel über die neue Messe gemeckert habe, ist es nur fair, wenn ich auch mal was nettes sage. Heute, im lateinischen Choralamt des nahegelegenen Zisterzienserklosters, war die Messe, bis auf 1,2 Kleinigkeiten, wirklich ganz in Ordnung!
Es gab sogar zwei Lesungen (das muss man ja auch mal erwähnen) und auch die Predigt war heute sehr… ergreifend.
In Bezug zum Evangelium, welches heute zumindest inhaltlich in alter und neuer Messe gleich war, zitierte der Priester jemanden (ich weiß leider nicht mehr wen) folgendermaßen:

Wenn ihr nicht liebt, dann lebt ihr nicht. Aber wenn ihr liebt, dann töten sie euch

Ein schönes Zitat, dass vieles in sich trägt.

Die Naturen des Lebens

In der natürlichen Ordnung kann das Samenkorn, dass in der Eichel enthalten ist, keine Eiche werden, wenn es nicht die Natur der Eiche hat, wenn es nicht, wenn auch verborgen, das gleiche Leben enthielte. Ein kleines Kind könnte kein erwachsener Mensch werden, wenn es nicht eine vernunftbegabte Seele hätte, wenn nicht die Vernunft in ihm schlummerte. Ebenso könnte ein irdischer Christ kein Seliger des Himmels werden, wenn er nicht in der Taufe das göttliche Leben empfangen hätte.

Und wie man die Natur des in der Eichel verborgenen Samenkorns nur in seinem vollendeten Zustand, in der Eiche, erkennen kann, so kann man auch das Gnadenleben nur in seiner letzten Entfaltung, in der ewigen Herrlichkeit, in seiner Vollendung erkennen.[…]

Im Grunde ist es das gleiche übernatürliche Leben, die gleiche heiligmachende Gnade und dieselbe Liebe, mit zwei Unterschieden. Hienieden erkennen wir Gott auf übernatürliche und unfehlbare Weise nicht in der Klarheit der Schau, sondern in der Dunkelheit des Glaubens; um so mehr hoffen wir, ihn einmal auf unverlierbare Weise zu besitzen.

Réginald Garrigou-Lagrange OP, Die drei Bekehrungen und die drei Wege, 1948, S.14

Deo Gratias

Gestern hat die liebe Theresia vom Nachbarblog einige nette Zeilen zum Thema „Neujahresvorsätze“ verfasst. Besonders schön fand ich dabei folgenden Gedankengang:

Dieser Liste würde ich gern etwas hinzufügen: Ich möchte in geistlich-kirchlich-liturgisch-glaubenstechnischen Dingen weniger meckern und mehr erbauen. Weniger negativ, mehr positiv denken, sprechen, handeln. Denn ich glaube, das ist es, was uns wirklich voranbringt.

Tarquinius schrieb einige Minuten zuvor ein sehr schönes „persönliches Glaubenszeugnis“ (wenn es auch nur den geringsten Teil des Beitrags ausmachte), welches mir sehr Nahe ging.

Ich selbst erstand meinen ersten selbstgekauften Rosenkranz, gerade, als ich mich erstmals intensiver mit dem Glauben auseinandersetzte, in Schönstatt. Mag man von allem Drumherum halten, was man will …  mit dem Nunquam peribit begann mein Weg zum und in den Glauben, dort, vor dem ausgesetzten Allerheiligsten … und mit dem Nunquam peribit, so bitt‘ ich, wird mein Lebensweg hoffentlich auch einmal enden, komme, was da wolle.

 

Kurzum, find ich es eine sehr schöne Fügung, dass diese beiden Beiträge unabhängig voneinander geschrieben wurden und sich doch gleichsam sehr schön ergänzen und sich ein wenig ineinanderfügen. Denn, wie oben schon gesagt: „Das ist es, was uns wirklich voranbringt.“

Danke euch beiden für die Beiträge! 🙂

 

Erbauliches aus der Bibel

Tuet alles ohne Murren und Zaudern, damit ihr tadellos und lautere Kinder Gottes seiet, unsträflich inmitten eines verderbten und verkehrten Geschlechtes, unter denen ihr leuchtet wie Gestirne in der Welt, indem ihr am Worte des Lebens festhaltet, mir zum Ruhme auf den Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin und nicht vergeblich gearbeitet habe.

Phil 2:14-16

 

Erbauliches aus der Bibel

Überall dieses Teufels-Gerede heute… Das macht einen ja ganz depressiv!

Nach diesen Worten erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: »Vater, gekommen ist die Stunde, verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, wie du ihm Macht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allem, was du ihm gabst, ewiges Leben gebe. Das aber ist das ewige Leben, daß sie dich erkennen, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus. Ich habe dich verherrlicht auf Erden, indem ich das Werk vollbrachte, das zu vollbringen du mir übergeben hast. Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
Ich tat deinen Namen den Menschen kund, die du mir gabst aus der Welt. Dein waren sie, und mir gabst du sie, und dein Wort haben sie bewahrt. Nun haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; denn die Worte, die du mir gabst, haben ich ihnen gegeben, und sie nahmen sie an und erkannten in Wahrheit, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie glaubten, daß du mich gesandt hast. Ich bitte für sie; nich für die Welt bitte ich, sondern für sie, die du mir gabst, denn sie sind dein. Das Meine ist alles dein, und das Deine ist mein, und verherrlicht bin ich in ihnen. Ich bin nicht mehr in der Welt, sie aber sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, auf daß sie eins seien wie wir.[…] Vater, was du mir gegeben hast: ich will, daß dort, wo ich bin, auch sie bei mir seien, auf daß sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast; und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.«

Joh 17:1-12, 24-26

Erbauliches aus der Bibel

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Heutiger Abendhimmel (vom Wohnzimmer aus)

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes; vom Werk seiner Hände kündet das Firmament. Tag gibt dem Tag die Botschaft weiter, Nacht verkündet der Nacht die Erkenntnis. Ohne Rede und ohne Worte, man hört ihre Stimme nicht. Dennoch ergeht über alles Land ihr Schall, bis ans Ende der Welt ihre Sprache. Er schuf für die Sonne ein Zelt daselbst. Sie ist wie ein Bräutigam, der aus seinem Gemache hervorkommt, läuft freudig wie ein Held die Bahn. Vom Ende des Himmels geht sie aus, und ihr Umlauf reicht wieder bis an sein Ende. Nichts kann sich ihrer Glut entziehen.

Ps 19: 1-7

Bei den Worten über die Sonne dachte ich vielmehr an unseren Herrn Jesus Christus, daher fand ich sie umso bewegender.

Erbauliches aus der Bibel

Selig der Mann, der die Anfechtung besteht; denn als ein Bewährter wird er den Kranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verhieß, die ihn lieben. Niemand, der versucht wird , sage: »Von Gott werde ich versucht.« Denn Gott kann nicht zum Bösen versucht werden und versucht auch selber niemand. Vielmehr wird jeder versucht, weil er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird. Hat aber die Begierde einmal empfangen, gebiert sie die Sünde; die Sünder aber gebiert, wenn sie vollbracht ist, den Tod.

Jak 1:12-15

 

Erbauliches aus der Bibel

Auch ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden.
Denn jeder, der bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.

Luk 11:9,10

(Dieses Mal aus der Vulgatæ Editionis nach Joseph Franz von Allioli. 😉 )