Persönliches

Kleine, verzauberte Städtchen in Bayern 

Eher zufällig und ungeplant im bayerischen Mittenwald 

Sankt Peter und Paul

Sogar ein nicht ganz abschreckender Volksaltar 

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Agape und Philia

In einem Buch, das ich gerade lese ist der Begriff Philia als Freundschafts-Liebe gefallen. Er richtet sich auf Menschen, mit denen man besonders verbunden ist oder sein möchte.  

Eine Googlesuche und zwei Klicks weiter findet sich im direkten Zusammenhang auch der Begriff Agape, welcher mehr oder weniger als Synonym für die christliche Nächstenliebe gebraucht werden kann. 

Damit ist schon ziemlich deutlich, dass zwar jeder zur Agape aufgerufen ist, die Philia sich jedoch unabhängig davon entwickeln kann.
Bislang hab ich persönlich darin keinen Unterschied gesehen oder mir gar keine Gedanken dazu gemacht… Im Nachhinein macht es natürlich Sinn, dass es zwei Begriffe gibt und das man es unterscheidet – man ist schließlich nicht mit jedem dem man begegnet verbunden oder befreundet.
Dennoch frag ich mich, ob diese Formen rein homogen auftreten müssen oder ob es nicht auch unterschiedlichste heterogene Formen geben kann oder sogar muss… Was schließt aus, dass man sich nur auf bestimmten Ebenen verbunden fühlt? Oder das man gewisse Sichtweisen nicht teilt, aber dennoch nicht gleich die Freundschaft als gescheitert bezeichnet?
Ein bisschen ärgere ich mich manchmal über Begrifflichkeiten, ich fühle mich dann  in eine Ecke gedrängt wenn ich damit konfrontiert werde – als müsste ich nun all meine Freunde und Bekannten einteilen und mich strikt an die für den Begriff definierten Ordnungen halten. Dabei ist Sauerstoff und Stickstoff in seiner Reinform doch auch schädlich – als Gemisch erhält es uns jedoch am Leben. 😉  

Kopfschütteln 

Jeden Tag laufe ich auf der Arbeit an einem kleinen Bücherregal vorbei. Oben drüber hängt ein Schild, dass es sich um Bücher des Franziskannerinnen-Ordens aus der Nähe handelt, und wenn man ein Buch nimmt man doch bitte eine Spende für die Projekte des Ordens hinterlassen solle. 

Ein wenig verwundert mich nur, mit welchen Büchern der Orden da „handelt“. Dort stehen größtenteils nämlich gar nicht katholische oder christliche Werke, wie man erwarten würde, sondern eher solche die einem Lebenshilfe geben wollen, wie man ohne Gott in der Welt zurecht kommt und wie man sich von Zwängen von Instituionen und ähnlichem befreit. Zwischendrin gibt es dann noch Bücher über Esoterische Formen und den Teufel als Sagengestalt. 

Da muss man sich doch fragen, was der Orden da einem wirklich mitteilen möchte… 

Ungeschriebenes… und ein Marienlied!

Nicht nur auf hiesigem Blog lässt sich eine gewisse Stille nicht leugnen… Viele Blogs verbreiten in den letzten Wochen eine gewisse Ruhe. Wo früher täglich, manchmal sogar mehrmals täglich Beiträge erschienen, reicht es nun einmal die Woche vorbeizuschauen.

Nach ein bisschen hin- und herüberlegen kam ich für mich zu dem Schluss, dass ich das gar nicht schlecht finde. Die Stille sagt gerade vielleicht mehr, als jedes geschriebene Wort. Welche Gründe auch jeder Schreiber haben mag im Moment weniger „zu Papier“ zu bringen – Ich bin gerade sehr dankbar dafür.

Das Leben, die täglichen Kleinigkeiten, unser ganzer Alltag ist so laut, so voll gepackt, so voll geschrieben – wie schön ist es doch dann, für jeden einzelnen, wenn man einfach mal nur für sich selbst mit Gott alleine ist? Wenn man die Zeit, die einem bleibt, auch mal in Stille verbringen kann und nicht alles kommentieren muss.

Und wenn dann hin und wieder tolle Beiträge kommen, die mit Mühe und wirklicher Bedeutung geschrieben wurden, ist das doch mehr Wert, als jeden Tag nur irgendetwas zu bekommen. 🙂

 

In der Messe heute haben wir ein ganz wunderbares Lied zur Maiandacht gesungen, welches mich sehr berührt hat und welches ich deswegen heute auch gerne mal wieder teilen möchte.

Es blüht der Blumen eine auf ewig grüner Au
wie diese blühet keine, so weit der Himmel blau
Wenn ein Betrübter weinet, getrößtet ist sein Schmerz
Wenn ihm die Blume scheinet ins leidenvolle Herz

Und wer, vom Feind verwundet, zum Tode niedersinkt
von ihrem Duft gesundet, wenn er ihn gläubig trinkt
Die Blume, die ich meine, sie ist euch wohl bekannt
die fleckenlose, reine Maria wird genannt

Maria ist’s, die süße, die Lilie auserwählt
bis ich von Herzen grüße, bis sich der Geist vermählt
Maria ist’s, die reine, die also lieblich blüht
dass in so lichtem Scheine der Rosen keine blüht

PS: Mangels eines schönes Marienaltars der kürzlich besuchten Kirchen, leider ein unbebildeter Beitrag… Ich hoffe ich entdecke mal noch einen, den es sich zu fotografieren lohnt!

Lannister-Beichte

Für gewöhnlich zitiere ich hier ja nicht aus meinen „Freizeit-Büchern“, aber vorhin bin ich doch über etwas gestolpert, was ich ganz interessant fand.

„Where to begin? I am a little man, I confess it. My crimes and sins are beyound counting, my lords and ladies. I have lain with whores, not once but hundreds of times. I have wished my own lord father dead, and my sister, our gracious queen, as well. […] I have not always treated my servants with kindness. I have gambled. I have even cheated, I blush to admit. I have said many cruel and malicious things about the noble lords and ladies of the court.“ […]
— „What do you imagine you are doing, dwarf?“ […]
„Why, confessing my crimes, my lady.“

George R.R. Martin, A Song of Ice and Fire Book 1: A Game of Thrones, Tyrion, 1996, S.420

An dieser Stelle wird von Tyrion erwartet einen Mord zu gestehen (den er jedoch nicht begangen hat). Ich fand es jedoch ganz nett, dass Martin Tyrion hier Verbrechen aufzählen lässt, die doch viel mehr in einen Beichtstuhl gehören, als vor ein weltliches Gericht… 😉

[Gedankenpalast] Marienverehrung

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Aus einer Kirche in München…

Ein wenig aufgewühlt von den Beiträgen und theologischen Spitzfindigkeiten auf den Nachbarblogs (hier und da), hinterfragte ich heute morgen erneut, ob und inwiefern man ein »richtiges« Marienbild haben kann und wie und ob mein persönliches Marienbild »angemessen« sei.

Vor einiger Zeit erzählte ich jemanden, dass ich das Gefühl habe, dass es doch falsch sei, dass ich im Alltag mehr den Beistand der Muttergottes erflehe, sie mehr um Dinge bitte und öfter den Rosenkranz betete als das Vater Unser (vereinfacht ausgedrückt, natürlich beinhaltet ja jeder Rosenkranz auch mehrere Vater Unser). Ich fragte um Rat, und bekam als Antwort, dass das „anfangs schon okay“ sei. Mit der Zeit würde sich das sicher ausgleichen.

Wie sieht es nun aus? Ich würde tatsächlich sagen das es sich etwas angeglichen hat – Jedoch aus falschen Gründen. Aus schlechtem Gewissen, schieb ich jedem „Mariengebet“ ein Gebet an die Trinität hinterher… Am Abend hat es sich nun immerhin eingebürgert, die drei „Ave Marias“ erst anschließend zu beten. Doch ganz allgemein im Alltag – Kommt für mich immer noch als erstes in den Sinn Zuflucht bei Unserer Lieben Frau zu suchen.

Mein Freund und Mitbewohner, der zwar selbst als Kind Messdiener war, kann mit „Maria und Heiligen“ jedoch wenig anfangen. Ihm fehlt schlicht das Wissen (und vielleicht der Glaube daran), was genau das eigentlich soll, mit Seligen, Heiligen, Maria – „Wozu brauche ich Fürsprecher und mach die Dinge nicht direkt selbst mit Gott aus?“

Warum erwähne ich das?

Nun, ich frage mich erneut, ab wann ist zu viel zu viel? Und wann zu wenig? MUSS ich als Katholik zwingend die Hilfe von Heiligen und Maria annehmen? Wie weit muss ich mich als Laie mit theologischen Grundsätzen und Fragestellungen auseinandersetzen, muss ich das überhaupt? Bin ich dazu, ohne fundiertes Hintergrundwissen und passenden wissenschaftlichen Methoden, welche man sich doch (hoffe ich) im geisteswissenschaftlichem Studium aneignet, überhaupt fähig? Mit meinem „Außerordentliche Behauptungen verlangen außerordentliche (empirische) Beweise“-Studium komm ich hier wohl nicht sehr weit. Wäre es aber eben nicht sinnvoll einige Dinge, gerade was grundsätzliches angeht, sich wirklich selbst anzueignen, anstatt es einfach nur zu „lesen und glauben“?

Die Diskussion über die „Co-Redemptrix“ Mariens zeigte mir deutlich wie wenig Ahnung ich hab. Klar, das ist nicht schlimm, man kann ja nicht immer alles wissen und deshalb werden solche Beiträge ja (auch) geschrieben. Das sich in mir dadurch irgendwelche Grundsatz-Gedanken und innerliche Diskussionen über die Marienverehrung an sich ergeben, war von den Schreibern wohl nicht beabsichtigt.

Ich befürchte nur leider, das mir meine Fragen niemand genau beantworten wird können. Das es ein „für sich selbst“ herausfinden ist. Man kann die Marienverehrung, oder überhaupt die Verehrung von Heiligen wohl nicht nach „Schema F“ lernen und anwenden. Es gibt keinen Leitfaden, keine Richtlinien. Beschwert man sich doch sonst so häufig, dass man so vieles in der katholischen Kirche und im Glauben vorgeschrieben bekommt, habe ich das Gefühl, dass da wo ich gerne eine Vorgabe hätte einfach Nichts ist.

Ich weiß nicht ob mein Marienbild angemessen ist. Ich weiß ja nicht mal ob ich es so nennen darf, wenn ich es nicht belegen kann… Ich glaube jedoch daran, dass Maria, als unserer aller Mutter uns nicht »im Stich lässt«, wenn wir sie brauchen und sie etwas tut, wenn wir sie darum bitten und es der Vorsehung Gottes entspricht.

Ob nun Miterlöserin oder nicht – Müssen wir uns darüber wirklich streiten? Diskussionen, die sich im Kreis drehen, weil doch jeder auf seinem Standpunkt stehen bleibt, gibt es doch schon genug… Ich denke nicht, dass die Muttergottes möchte, dass man sich wegen solch weltlicher (Ehren)Titel und Bezeichnungen entfremdet – Welche Bedeutung haben diese denn noch in der Ewigkeit? 😉

Ich dachte nicht das es ein solch langer Beitrag wird… Und das so früh am Morgen!

Eine Predigt, die Fragen aufwarf…

Heute Morgen war es mal wieder so weit – Neue Messe. Auch wenn ich wenig davon begeistert bin, war ich heute wirklich bereit dem ganzen noch einmal irgendwie ein Chance zu geben… Und am Anfang war ich auch noch ganz guter Dinge. Sogar das Confiteor wurde anfangs gesprochen!
Lesung und Evangelium waren vorbei und der Priester vorne begann seine Predigt. Gerechnet hab ich mit irgendetwas bezugnehmend zum Evangelium, Wundern, erstes Auftreten unseres Herrn etc. Predigtthema war dann jedoch die kommende Gebetswoche zur Einheit der Christen.
Er berichtete davon verschiedene Liturgien besucht zu haben – russisch-orthodoxe, koptische und eine Diaspora-Pfarrei. Und wie nicht anders zu erwarten war das große Überthema Ökumene.

Bis zu einem gewissen Punkt hab ich dem Priester vorne wirklich zugestimmt und war beeindruckt – An dem Punkt, an dem es dann aber hieß, wir sollten doch die Rechtgläubigkeit der anderen Christen gut heißen und nicht darauf bestehen bleiben, dass sie sich von uns getrennt haben, sondern viel mehr alle eins werden ohne auf die Unterschiede zu achten… Ich hab mich wirklich gefragt, ob es noch Sinn macht länger dort zu bleiben. Es gäbe doch schon immer Unterschiede in der Liturgie innerhalb der Kirche – Wieso dann nicht auch geeint mit Protestanten? Das seien doch nur theologische Spitzfindigkeiten die uns trennten… Am Ende sei es doch egal ob wir katholisch, evangelisch oder orthodox seien. Wir sollten darauf schauen was wir gemeinsam haben und nicht darauf was uns trennt.

Tja. Lassen wir das einfach mal so stehen. Worauf ich nämlich eigentlich hinaus möchte sind meine Gedanken und Fragen, die sich daran angeschlossen haben und seit dem in meinem Kopf rumgeistern. Ich schreibe sie einfach mal auf, vielleicht kann mir ja jemand die Fragen beantworten: Ist der geweihte Priester da vorne denn überhaupt noch katholisch? Gibt es wirklich eine Konsekration? Darf man daran überhaupt zweifeln, ob eine Wandlung stattgefunden hat? Wenn ich persönlich nicht mehr das Gefühl habe, dass da vorne jemand steht, der seinen Auftrag noch ernst nimmt, muss ich dann objektiv trotzdem an die Wandlung glauben? Ist das wieder nur so ein „subjektiv-objektiv“-Ding, bei dem es eigentlich egal ist, was ich selbst davon halte?

Ich finde es schon ein wenig bedrückend, dass ich aus einer Messe kam, bei der ich mich fragen musste, ob ich nun einem Messopfer beigewohnt habe oder nicht. Das sollte doch nicht passieren, oder?

Damit mir niemals langweilig wird…

Als bibliophiles Mädchen besitze ich mittlerweile nicht mehr nur Regale an Freizeitliteratur, sondern es hat sich in den letzten Monaten auch das ein oder andere Buch dazu gesellt, welches sich nicht in meine übliche Genre „Fantasy“, „Thriller“ oder „Endzeitromane“ (obwohl…) einordnen lässt. Längst nicht so viele das ich ein ganzes eigenes Bücherregal dazu brauche, aber dennoch (für mich) merklich…
Noch stehen diese alle etwas ungeordnet AUF statt IN einem Regal, das Platzproblem macht sich doch schon wieder bemerkbar… Es wird mal wieder Zeit zum um- und aussortieren…

Hiernoymus Jaegen
Das erste Bild zeigt vier geliehene Bücher aus der Uni-Bib von und über Hiernoymus Jaegen, der ja quasi „Blog-Patron“ ist. 🙂 Das mystische Gnadenleben hab ich bereits zu lesen
begonnen, die anderen sammeln sich im „Stapel ungelesener Bücher“… Das zweite Bild nenne ich mal „Theologen von gestern und heute“. Hier konnte ich mal bei Rebuy sehr, sehr günstig zuschlagen. Die liebe unigenita hat mir
netterweise das Buch von Prälat Imkamp Sei kein Spießer, sei
katholisch!
geliehen, welches ich auch schon gelesen habe. Andreas schenkte mir das Buch von Benedikt XVI. Jesus von Nazareth, an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön, ich bin schon fleißig am lesen! Ebenso am lesen bin ich  Der Geist der Liturgie von Joseph Ratzinger, welches mir ebenfall von unigenita geliehen wurde. 🙂
Theologen
Auch aus der Uni-Bib geliehen, weil ich einfach mal so neugierig war nachdem die Namen schon so oft fielen: Odo Casel – Die Liturgie der Mysterienfeier und Garrigou-Lagrange – Die drei Bekehrungen — Vom Titel her haben die mich so spontan am meisten angesprochen (und waren auch nicht ganz so umfangreich).
HeiligeBild drei zeigt meine ziemlich kleine Sammlung an Büchern über/von Heilige. Bisher habe ich nur die Selbstbiographie von Therese von Lisieux gelesen… Über die Feiertage werde ich noch Die innere Burg von Teresa von Avilia lesen, da auch das nur geliehen ist.
Das vierte Bild zeigt die beiden bereits fotografierten Bücher als „Begleitbuch“ zum liturgischen Jahr… Liturgisches JahrKann man das so sagen? Mal sehen ob ich dann überhaupt den 2. Band vom Parsch bekomme…

Als letztes Bild sind die für mich etwas „undefinierbaren“ Bücher… Ein bisschen was allgemeines würde ich sagen… Das erste heißt Über das christliche Menschenbild und ist von Josef Pieper… Zweiteres wurde mir mal von Tarquinius empfohlen, von Karl Adam Das Wesen des Katholizismus, fand ich teilweise etwas „langgezogen“, aber hatte schon den ein oder anderen hilfreichen Kommentar zu IMG_2067bieten. Das dritte Buch von Charles Journet Vom Geheimnis des Übels wurde mir liebenswürdigerweise von Tarquinius ausgeliehen und wird gerade akuell auch gelesen. Letztes Buch hab ich vergangen Sonntag im nahegelegenen Zisterzienser-Kloster (mal wieder!) entdeckt und mal mitgenommen – Anton Sorg Hab Vertrauen, er ruft Dich… Weiß ich auch noch nicht so ganz was da so auf mich zukommt… No risk, no fun. 😉

 

Überbevölkerung nach der Auferstehung?

Gestern Abend war es mal wieder so weit… Eine wichtige Frage wurden in den Raum geworfen…
Das Thema des Abends war „Christi Wiederkunft und die damit verbundene Auferstehung des Fleisches“. Während ich immernoch Probleme habe mir das alles vorzustellen bzw. wohl ein paar falsche Bilder dazu im Kopf habe, fragte mein Mitbewohner plötzlich ganz trocken:

Ist die Welt denn dazu überhaupt groß genug? Die ist ja dann noch mehr überbevölkert!

Anschließend wurde mal in einer Statistik geguckt wie viele Katholiken es derzeit auf der Welt gibt: Leider keine ganz aktuellen Zahlen, aber im Jahr 2012 gab es 1,214 Milliarden* Katholiken, bei einer Weltbevölkerung von 7,089 Milliarden**. Das macht gerade einmal gut 17% der Weltbevölkerung aus… Gehen wir davon aus das 3/4 der Katholiken wirklich nach besten Wissen und Gewissen mit und nach dem Wort Gottes leben (denn 1,214 Mrd. sind es doch nur auf dem Papier…) würden alleine nach heutigem Stand 13% der Weltbevölkerung wieder auferstehen

Rechnen wir das auf die Jahrzehnte und Jahrhunderte um, früher wurden die Menschen nicht so alt, heute umso älter, nehmen wir als Mittelwert also einfach mal 55 Jahre an… Das wären gerundet 37 Generationen Katholiken bis heute.
Man muss nun wahrlich kein Mathe-Genie sein um zu sehen, dass nach der Auferstehung womöglich tatsächlich mehr Menschen auf der Erde wandeln als heutzutage auf dem Planeten leben! Und all die Menschen, die ja bereits vor dem Opfertod unseres Herrn gelebt haben, hab ich dabei gar nicht bedacht… Und die Anzahl der Menschen anderer Konfessionen, die durch die Barmherzigkeit unseres Herrn gerettet werden, deren Schätzwert aber gar nicht abzusehen ist, fehlt auch in der Gleichung.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass dieser krasse Bevölkerungsanstieg ja erst vor kurzem begann – Im Jahr 1900 lebten schließlich gerade einmal 1,6 Mrd. Menschen auf der Welt (davor eher noch weniger) – Und davon 13%, ist ja nahezu nichts… Aber selbst wenn wir nur 550 Jahre lang durchschnittlich 1 Milliarden Menschen waren (mit dem Altersdurchschnitt von 55 Jahren) und davon wiederum die 13% berechnen sind wir schon über 1 Milliarde Menschen… Und noch ist die Wiederkunft nicht passiert und noch wächst die Weltbevölkerung weiter exponentiell an – Und noch, so hoffen wir, werden mehr und mehr zur Einheit der Kirche finden. Am Ende bleibt es also vielleicht doch eine ziemlich abstrakte Vorstellung wie die Auferstehung und all das drumherum aussehen mag. 😉

(Mal ganz ohne Auferstehung – Bereits vor zwei Jahren hat der deutsche Psychothriller-Autor Sebastian Fitzek mit seinem Buch Noah die deutsche Buchblogger-Gemeinde aufgerüttelt… Seine Leitfrage bei der Buchlesung: „Wie viel ist zu viel?“
Man mag nun von diesem Überbevölkerungsgerede halten was man möchte – Fakt ist jedoch, dass unsere Erde eben nur ein bestimmtes Kontingent an Ressourcen bietet – Verteilung hin oder her. Einig sind sich alle Wissenschaftler – Eigentlich sind wir jetzt schon zu viele – Zumindest mit dem Verhalten was die Menschheit an den Tag legt.)

* http://www.kath.net/news/35581
** http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.TOTL/countries?display=graph

Mein erster Kalender :-)

So ein bisschen was weihnachtliches kann ich ja auch aufbieten…

Ich hab ja bis vorhin daran gezweifelt, dass er ankommt, aber er ist doch tatsächlich angekommen: Mein überhaupt allererster traditioneller Kalender! 🙂
Und so liebevoll mit persönlicher Anrede (ok… Word-Serienbriefe-Funktion sei Dank) und richtiger Unterschrift.

Wie heute schon vom lieben Tarquinius berichtet liegt dem ganzen auch noch ein Kalendarium mit Adressen und Apostolaten bei – Da hab ich gleich entdeckt das eine alte Messe, die ganz in meiner Nähe gehalten wird von einem Priester des Instituts zelebriert wird!
Außerdem hat sich noch ein weiteres schönes Goodie versteckt.;-)
Zu jedem Monat gibt es auch noch einen kleinen Spruch oder ein Zitat.

Ich freu mich so! 🙂 (Jetzt muss nur noch ein Platz gefunden werden zum Aufhängen…)

 

Den Kalender kann man hier bestellen.

So sieht man doch ein bisschen besser